Inge Kleinschmidt

Frauenschuh

Frauenschuh kaufen

Klappentext

 

 

„Ich habe noch eine Frau kennengelernt.“ – Susanne und Martin, seit fünfzehn Jahren verheiratet, führen ein geregeltes Leben in einer norddeutschen Kleinstadt. Er ist Zeitungsredakteur, sie gibt Literaturkurse und arbeitet zeitweise in einem exklusiven Damenschuhgeschäft. Es ist ein sicheres, harmonisches Leben. Ein wenig eintönig vielleicht. Aber glücklich. Das glaubte Susanne zumindest. Und jetzt das. Martin hat sich verliebt – in eine weitere Frau. Doch nicht nur das: Martin will sowohl seine Ehe weiterführen als auch mit seiner Freundin zusammen sein. Susanne ist außer sich. Mit einem Schlag scheint ihr gesamtes Lebensbild zerstört zu sein. Wie oft hat sie im Schuhgeschäft ihren Kundinnen zugehört, wenn diese über ihre Probleme mit ihrem Partner gesprochen haben – wie fest hat sie immer geglaubt, dass in ihrer eigenen Ehe solche Komplikationen gar nicht existieren würden. Plötzlich muss Susanne vieles an ihr und Martin in einem ganz neuen Licht betrachten. Ist es tatsächlich möglich, zwei Menschen gleichzeitig und mit derselben Intensität zu lieben?

Frauenschuh bietet vor der Kulisse eines Damenschuhgeschäftes anhand verschiedener Frauentypen eine bildhafte Auseinandersetzung mit dem Thema Glück, Liebe und Beziehungen.

 

 

 

 

Leseprobe 1

 

 

Nachdem die Sylturlauberin bezahlt hatte, schwerbeladen und leicht prustend das Geschäft verließ, packte Susanne die herumstehenden Schuhe wieder ein. Sorgfältig prüfte sie die einzelnen Artikelnummern, strich mit der flachen Hand das Papier glatt und legte es so in den Karton, dass es an beiden Seiten heraushing. Anschließend wurden die beiden mit Papierspitzen gestopften Schuhe nacheinander, durch Seidenpapier geschützt vor Reibung, in die Schuhschachtel gelegt und mit einem Deckel verschlossen. Susanne war zufrieden, wenn all die schönen Schuhe sorgfältig verpackt ihren Platz bei den anderen im Lager fanden. Schachtel auf Schachtel. Sie warteten in ihren Kartons, um sich irgendwann an den Füßen einer Frau als schön, erotisch, reizend, weiblich oder sinnlich zu entpuppen. Zwei junge Kundinnen betraten das Geschäft, wobei eine mit vergrämtem Gesicht ein Kleinkind im Kinderwagen schob. Forsch und überheblich lehnte sie die angebotene Hilfe von Susanne ab. „Wir melden uns schon, wenn wir Sie brauchen.“

Böse, dachte Susanne. In letzter Zeit war ihr aufgefallen, dass junge Mütter selten Glück ausstrahlten, sondern sich grimmig durch ihr Kind übermäßigen Respekt verschafften, gerade bei den eingeschüchterten Ehemännern, jetzt Väter und größtenteils Versorger der Familie, die sich zunehmend unsicher neben ihren jungen Frauen bewegten, weil sie alles falsch zu machen schienen. Sie waren nicht mehr Männer der Tat, sondern Hampelmänner. Diese junge Mutter gehörte genau in die Kategorie „Jetzt haben wir ein Kind, das ich schließlich unter Schmerzen zur Welt gebracht habe. Ich musste und muss vorerst auf alle Annehmlichkeiten verzichten, und gib du dir Mühe, meinen Vorstellungen zu entsprechen, ansonsten mache ich dir das Leben zur Hölle“. Als die beiden Frauen den Laden verließen, hatte sich an dem Gesichtsausdruck der Mutter nichts verändert.

Jetzt noch die Schuhe abputzen, dachte Susanne, nahm jeden Schuh vorsichtig in die Hand, um ihn nicht zu zerkratzen, und wischte mit einem trockenen Tuch darüber. Lederschuhe mussten glänzen, und bei Wildlederschuhen durfte der Flor ausschließlich in eine Richtung gebürstet sein. Jeder einzelne Schuh wirkte im sauberen Glasregal wunderschön und nahm hier in der Ausstellung einen besonderen Platz ein, um Beachtung zu finden, ähnlich einer Skulptur.

Mit lauter, burschikoser Begrüßung schob sich eine dicke Kundin, die bestimmt 120 Kilogramm wog, in den Laden. „Ich brauche einen geilen hohen Schuh“, äußerte sie dringlich.

Wenngleich verblüfft über die Offenheit, nahm Susanne den Wunsch der Kundin ernst und zeigte zuvorkommend entsprechende hohe Pumps, die sie zwar als erotisch anmutend charakterisierte, jedoch an der Eigenschaft „geil“ zweifelte. Erotik sah sie im Zusammenhang mit einem erheblichen Maß an Sensibilität und Feinfühligkeit, dagegen entsprach Geilheit in ihrer Vorstellung zügelloser animalischer Gier. Susanne erinnerte sich, dass die Kundin bei aller Körperfülle weder dicke Beine noch fleischige Füße hatte, und bot ihr daher einen außergewöhnlich tief ausgeschnittenen Wildlederpump mit hohem Bleistiftabsatz in Metall und seitlichen Glitzersteinchen an.

„Ja, solche dachte ich mir. Sie brauchen gar nicht weiterzusuchen. Holen Sie mir den zweiten, und wenn sie passen, dann nehme ich sie. Super. Genau, richtig geil sehen die aus.“

An den schlanken Beinen und ebenmäßigen Füßen der Kundin wirkten die Schuhe graziös und keinesfalls grob. Ihr erwartungsvoller Blick in den Bodenspiegel und ihr zustimmendes Lächeln ließen vermuten, dass diese Schuhe ihrem Wunsch entsprachen. Das Glück über dieses außergewöhnliche Modell machte die Kundin schöner und erotischer, was sie vielleicht mit „geil“ auszudrücken versuchte.

„Wie Sie sicherlich auch schon gehört haben, ich habe einen neuen Freund. Die Leute quatschen, weil er nicht von hier ist. Mir ist es ganz egal, ich will ihn, und ich will ihn behalten“, offenbarte ihr die Kundin gerade heraus und fügte grinsend hinzu: „Er hat allerdings eine Macke – er steht auf High Heels, auf hohe Absätze, und diese haben welche. Die nehme ich jetzt“, freute sie sich und kramte nach ihrem Portemonnaie.

Welcher Mensch mag eine Vorliebe für diese füllige, laute Frau haben, fragte sich Susanne. Es konnte sich auch um eine Neigung handeln, vor allen Dingen, weil er High Heels mochte. Wie die beiden wohl im Bett waren? Möglicherweise vergnügten sie sich in einem großen Polsterbett mit violetter Satinbettwäsche und diversen Erotikutensilien. Wer weiß, was Liebe entflammte und was Begehren ausmachte?

 

 

 

 

Leseprobe 2

 

 

Eilig nahm sie sich die Schaufensterregale vor, indem sie jede Scheibe aus den umgedrehten Regaltürmen putzte und die dekorierten Schuhe abstaubte. Anschließend versetzte sie alles in den ursprünglichen Zustand zurück. Während ihrer Arbeit in den Auslagen sah sie eine Kundin, die sichtlich fröhlich mit einem kleinen Hund auf der anderen Straßenseite lief. Augenblicklich wirkt sie frisch und munter, wie sie den Arm mit der Hundeleine hin und her schwingt, dachte Susanne, sie geht viel aufrechter als zuvor. Das liegt gewiss an ihrem neuen Begleiter.Im letzten Frühling hatte diese nette Kundin begeistert erzählt, dass sie einen Mann während ihres Skiurlaubs kennenlernte. Zehn schöne Tage hatten sie zusammen verbracht, sich anschließend schweren Herzens bis zum baldigen Wiedersehen verabschiedet. Um dem freudigen Anlass äußerlich zu entsprechen, scheute sie keine Ausgaben und kaufte sich schöne schwarze Schuhe mit Absatz, die sie zu einem dunklen Hosenanzug tragen wollte. Sie war so zuversichtlich, den Mann fürs Leben getroffen zu haben, aber leider war ihr Glück nur von kurzer Dauer. Er hatte sich nicht mehr bei ihr gemeldet, wahrscheinlich passte sie nicht in seinen Alltag. Mit der Enttäuschung verlor sich die Spannung in ihrem Körper, und sie schlich wieder traurig durch die Stadt wie zuvor. Ein Hund wirkt Wunder, dachte Susanne, vermutlich befriedigt er ihren Fürsorgetrieb, und sie muss nicht bis zum Lebensende hinter einem Mann her schmachten.

 

 

 

 

Leseprobe 3

 

 

„Männer reden selten über ihre Frauen. Wenn sie mal über Frauen reden, dann nicht über die eigene, sondern über besonders auffallende, ob negativ oder positiv, Kolleginnen, Nachbarinnen. Ansonsten interessieren sie sich für Hobbys“, merkte Martin an. Seine Kollegen bezogen sich ausschließlich auf enge Bekanntenkreise, im ländlichen Bereich hatte jeder seine Clique, die jahrzehntelang von Kindheit an gewachsen war und soziale Verbindungen garantierte in Form von Geburtstagsfeiern, Silvesterfeiern und anderen Zusammenkünften. Festzustellen war jedoch, dass Zugezogene sich nicht in den Gruppen etablierten. Fremdheit begegnete man mit Skepsis, denn ihre gewohnten Strukturen wollten alle Mitglieder nicht in Frage gestellt und von außen beeinflusst wissen. Martin beobachtete während eines Kollegengeburtstags, dass die erste Stunde dem Betrinken diente, um moralische Grenzen abzubauen. Das anschließende Tanzen verstärkte den Rausch, so dass Männer wie Frauen sich wechselseitig vor den Augen aller begrabschten, da packte ein betrunkener Mann einer Frau mal zwischen die Beine, und umgekehrt griff eine betrunkene Frau dem Mann in den Schritt. Dabei wurde gegrölt und gelacht, dass sich die Balken bogen. Im Nachhinein war der Gastgeber äußerst zufrieden mit der Party, ohne jemals Details anzusprechen.

 

 

 

 

Rezensionen

 

26.11.2011 – Amazon

 

Inge Kleinschmidts Roman Frauenschuh hat seine Hauptschauplätze in einer Kleinstadt und einem Damenschuhgeschäft. Menschliche Beziehungen jeglicher Art, Beziehungsänderungen und ihre Folgen sind der rote Faden, der sich konsequent durch den Roman zieht. In Frauenschuh ist es der Autorin gelungen, den Leserinnen und Lesern einen Spiegel ohne Wertung vorzuhalten. Dabei arbeitet sie sprachlich brillant die unterschiedlichsten Beziehungsmuster und den Umgang bzw. "Nicht-Umgang" der Menschen miteinander heraus. So bleibt es nicht aus, dass sich die Leserin/der Leser selbst in der einen oder anderen Situation und Rolle wieder erkennt. Ein anregendes Buch, um sich selbst zu hinterfragen, sich seinen Routinen zu stellen, sein Leben zu überdenken und mit anderen darüber zu reden. Denn "Ohne zu sprechen" kann "sich nichts verändern" (aus Frauenschuh, S. 141). Lesen, über das Buch sprechen und weiter empfehlen.

 

 

 

23.11.2011 – Amazon

 

Das Buch Frauenschuh von Inge Kleinschmidt ist ein zutiefst menschliches Buch, das frei von jeglicher Bewertung ist. Der Mensch steht im Mittelpunkt, in seinen Gewohnheiten gefangen und ängstlich darauf bedacht seine Partnerbeziehungen intakt zu halten. Deutlich wird aufgezeigt wie anfällig diese Zweisamkeit ist. Vor allem dann, wenn eine dritte Person ins Spiel kommt. Die Autorin regt an, sich damit auseinanderzusetzen und sich aus diesen Zwängen zu befreien, selbst nach außen zu treten und vielleicht auch neue Lebensformen zu entwickeln.

 Empfehlenswert!

 

 

 

20.11.2011 – Amazon

 

Ein tolles Buch, unterhaltsam, inhaltsreich und spannend. Eine gelungene Darstellung verschiedener Frauentypen in ihren Eigenarten, die die scheinbare heile Beziehungswelt in Frage stellt. Lesenswert.

 

 

 

17.11.2011 – Amazon

 

Ein wunderbar anregendes Buch. Die Autorin versteht es meisterhaft einen Blick auf das Sein abseits von Events und Spektakeln zu richten und dabei Perspektiven und Reflektionen anzuregen. Darüber hinaus ist das Thema erstklassig recherchiert und auf eigenwillige Art spannend. Ein Schuhladen scheint ja ein ganz eigener Kosmos zu sein. Lesen!

 

 

 

 

Amazon 11.07.2012

 

Grandiose erzählung, 11. Juli 2012

 

Du denkst der Titel Frauenschuh passt nur zu Frauen, da sie ja alle einen Schuhfimmel haben sollen? Nein, ganz und gar nicht. Ich dachte zu Anfang das Buch weisst nur was zu Schuhen auf, aber ich wurde eines besseren belehrt. Der Inhalt beruft sich auf den Menschen (ja auf die Frauen und Susanne die Schuhverkäuferin ist) und seine Umwelt.

 

Das Buch Frauenschuh ist recht amüsant, inhaltsreich und auch spannend. Die Spannung kommt nicht zu kurz. So lernt man das ein Schuhladen ein recht eigener Ort zu sein. Wer hätte gedacht, wieso man sonst im Schuhladen einkauft vor allem was die anderen darüber alles denken. Wusstet ihr, wie es sein kann in einem Designer Schuhladen zu arbeiten und was für merkwürdige Kundschaft dort teilweise kommt. Ich hab mich wirklich reinversetzen können wie du dort als Kunde wahrgenommen wirst und bin froh wenn es wirklich solche tollen Schuhverkäufer/innen gibt. Mein Mann meinte zu mir ob ich jetzt nur noch Schuhe im Kopf hab, weil es auf dem Cover so aussah, nein er musste sich von mir überzeugen lassen, das es auch andere Frauen gibt, die ihren Job lieben und das merkt man hier ganz deutlich.

 

Das Cover lässt einen schmunzeln, handelt das Buch nur von Schuhen oder auch von Frauen die einfach nur einen Schuhtick haben. Ich finds klasse, das das Buch einen Sprung macht, wo man es gar nicht denkt, plötzlich hat der Mann eine Geliebte und das möchte keine von den Frauen erleben, besonders wenn er sich nicht zwischen Ihnen entscheiden kann. Das gibt dem Buch den gewissen Kick.

 

Das Buch ist grandios geschrieben, denn man weiss vorher nicht wie es genau weitergehen wird. Ich vergebe doch 5 von 5 Sternen.

 

 

 

 

Blogg dein Buch.de

 

Das Fazit der Testbiene:

 

In der Buchhaltung hätte mich das Buch optisch nicht angesprochen, ich finde das Cover etwas altbacken. Daher bin ich froh, dass ich das Buch über Blogg dein Buch lesen durfte.

Ich lese eigentlich immer richtig dicke Wälzer und hauptsächlich Kriminalromane, Frauenschuh war da für mich mal eine ganz neue Richtung.

Was macht eine perfekte Beziehung aus? Gibt es sie überhaupt überhaupt oder versteckt man sich mit diesem Wunschdenken hinter einer Fassade? Inge Kleinschmidt beschreibt die Ehe von Susanne und Martin in einem ganz persönlichen Stil, ganz klein, sehr privat und unglaublich mitfühlend. Es gibt in diesem Buch keine Highlights, keine spektakulären Ereignisse oder überraschende Wendungen und gerade das macht es so authentisch und sehr lesenswert.

Der Schuhladen von Susanne ist Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte, man lernt ganz verschiedene Menschen kennen, alle mit ihrer Art besonders. Man lernt die Ansichten und Standpunkte dieser Personen kennen und die entsprechenden Reaktionen der Mitmenschen. Man fühlt sich beim Lesen wirklich ganz nah dabei und   ich konnte die Gefühle immer nachvollziehen und verstehen.

Mit Frauenschuh wirft die Autorin einen Blick hinter die doch so oft perfekt erscheinenden Fassaden. Den Menschen geht es nämlich viel zu oft darum, es anderen immer Recht zu machen und vor allem, dass man sich so auch teilweise unbewusst vielen Zwängen aussetzt.

Ich bin wirklich überrascht von diesem Buch. Es ist so liebevoll und einfühlsam geschrieben, dabei aber nie übertrieben. Auch wenn es in dem Buch um ein ganz sensibles Thema geht, liest sich das Buch flüssig und amüsant. Es regt zum Nachdenken an und gerade das macht das Buch so lesenswert….

Das Buch hat mit 148 Seiten eine kurzweilige Länge und ist ideal für einen Sommernachmittag. Ich kann das Buch empfehlen, mir gefällt die Geschichte und der Schreibstil von Inge Kleinschmidt sehr gut.

Blogg Dein Buch kann ich übrigens sehr empfehlen, man lernt auf diese Weise wirklich tolle Bücher kennen, die man vielleicht so nicht gelesen hätte.

 

 

 

 

 

Pressemitteilung aus open PR 23.11.2011

 

Die Autorin Inge Kleinschmidt greift in ihrem ersten Roman "Frauenschuh" ein ungewöhnliches, ja vielleicht sogar ein Tabuthema auf. Liebe zu dritt, offene Ehe. Ein Konzept, das viele Menschen ausleben, oft heimlich.

 Susanne und Ehemann Martin führen ein glückliches Leben in der norddeutschen Idylle einer Kleinstadt. Martin ist Redakteur, Susanne arbeitet als Literaturdozentin und nebenbei aus Leidenschaft in einem Schuhgeschäft. Sie schätzt die respektvolle Beziehung zueinander. Doch dann eröffnet Martin ihr, dass er sich in eine andere Frau verliebt hat. Susannes Welt bricht von der einen auf die andere Sekunde zusammen. Doch nicht nur das: Er will weder die Ehe noch seine neue Freundin aufgeben.

 Unzählige Gedanken und Gefühle bringen Susannes Leben vollkommen durcheinander und zwingen sie, sich mit vielen Fragen zu beschäftigen: Ist es möglich, zwei Menschen auf diese Art zu lieben? Kann sie das akzeptieren? Kann sie es ertragen? Was passiert, wenn sie es nicht akzeptiert? Und was, wenn doch?

 

 Durch die vielen Gedanken, Fragen, Gefühle und Zweifel beider Protagonisten wird es dem Leser ermöglicht, deren Entwicklung hautnah mitzuerleben und sich gesellschaftskritisch mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Anschaulich bettet Kleinschmidt die Geschichte ein in viele kleine Lebens-, Liebes-, Glücks- und Unglücksgeschichten der Schuhkäuferinnen und bringt so zahlreiche Facetten von unterschiedlichen Lebenskonzepten ins Spiel.

 Welches wird für Susanne das richtige sein? Und welches ist es für die Leserin, den Leser?